Gegen Wut und Aggression

Woher kommen Wutanfälle? Warum verlieren wir so oft die Kontrolle über uns?

11. Februar 2014
von Hubert
Kommentare deaktiviert für Wut gegen Existenzgefährder

Wut gegen Existenzgefährder

Die Ausgangslage:
Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben sich ein kleines Zusatzeinkommen im Internet geschaffen, oder vielleicht verdienen Sie auch einigermaßen, weil Sie in der realen Welt keinen vernünftigen Job mehr bekommen.
Gründe dafür kann es ja verschiedene geben.
Sie haben alles nach dem Gesetz gemacht, Gewerbe angemeldet und immer pünktlich Steuern bezahlt.

Womit verdienen Sie im Internet?

Meistens wird es ein kleiner Blog sein, oder eine Webseite.
Wenn Sie viel Spaß an Ihrer Arbeit haben, vielleicht auch mehrere Seiten zu verschiedenen Themen.

Ihren Blog, oder die Webseite, liest aber kaum jemand (so wie meinen hier!), also verdienen Sie natürlich auch kein Geld damit.
Um die Sache bekannter zu machen, rühren Sie mächtig die Werbetrommel, sorgen für Backlinks und neue Leser, alles nach den Vorgaben der Suchmaschinen und auf saubere und feine Art.

Ihre Seiten werden tatsächlich bekannter, Sie erhalten Leser und Käufer, Sie verdienen Geld!
Sie melden ein Gewerbe an, pfeifen auf Hartz4 und kommen im Moment gerade so über die Runden.
Ausgaben haben Sie natürlich auch regelmäßig, und einen Kredit zum Zurückzahlen.
Jetzt kommt der Hammer !!
Eines Morgens finden Sie einen Brief in Ihrem Briefkasten, Absender: Eine Anwaltskanzlei !
Sie werden abgemahnt und sollen tausende Euros Abmahngebühren bezahlen.

Was war passiert?

Um Ihre Seite ein wenig aufzulockern, haben Sie ein paar Bilder und Fotos mit eingebaut.
Nein, nicht woanders geklaut! Das ist ja illegal!

Aber in Ihnen fließt zwar eine künstlerische Ader zum erstellen von Texten, doch mit Fotografieren haben Sie nichts am Hut, das gelingt Ihnen  einfach nicht.

Also haben Sie einige Fotos von einer Fotoagentur gekauft, richtig offiziell, mit Lizenz.
Darin stand, daß Sie den Fotografen und die Agentur nennen müssen, das haben Sie unter jedem Bild und im Impressum zusätzlich noch einmal getan.

Und trotzdem werden Sie abgemahnt!

Wie so etwas passieren kann, können Sie auf www.tagseoblog.de nachlesen.

Ich habe da auch meinen Kommentar zu hinterlassen, aber darum geht es jetzt hier nicht.

 

Das ist ein Blog über Wut

Und ich kann gut verstehen, daß Sie jetzt wütend werden.

Die Wut macht unberechenbar

Ihre Existens ist im Eimer, denn erstmal müssen Sie alle Bilder entfernen und entwerten damit Ihre Arbeit und Ihr Angebot, und dann bleibt ja noch die Summe, die Sie bezahlen sollen, aber natürlich nicht aufbringen können.

Was darauf folgt (noch mehr Kosten, Pfändung, Existensangst) macht Sie ober-wütend und läßt Sie nachts nicht mehr schlafen und am Tag nicht mehr konzentriert arbeiten.

Es gibt nun einige Zeitgenossen (ich hoffe, Sie zählen nicht dazu!), die treten in alle Richtungen, um ihrer Wut Luft zu verschaffen.

Dann gibt es solche (ich hoffe erst recht, daß Sie nicht dazu gehören), die denken sich:

„Ich suche den Verursacher, der mir das eingebrockt hat. Dann finde ich heraus, wo er wohnt. Dann gehe ich in ein Sportgeschäft und kaufe mir einen Baseball – Schläger.
Oder besser gleich zwei….

Ich möchte nicht in der Haut der Schuldigen stecken, die Sie für Ihr Problem verantwortlich machen!
Daß die gar nicht daran denken!
Es gibt doch immer wieder Menschen, die Amok laufen und großen Schaden anrichten (in diesem Fall könnte ich es sogar verstehen, aber natürlich nicht billigen).

Aber handeln müssen Sie natürlich!
Ich kann Ihnen jetzt natürlich keinen richtigen Rat dazu geben, sonst werde ich vielleicht auch bald Besuch bekommen.
Aber das Wichtigste ist erst einmal:

Ruhe bewahren! Nerven schonen! Wut ausklammern!

Wenn Sie in Rage sind, werden Sie nichts Vernünftiges erreichen.
Erst mal natürlich anwaltlichen Beistand holen, Sie glauben gar nicht, vie viele Anwälte es inzwischen gibt, die gegen dubiose Praktiken ihrer Kollegen vorgehen!
eRecht24 fällt mir da als erstes ein.

Auf keinen Fall Verzagen! Es gibt diverse Möglichkeiten, wie Sie sich auch aus solchen Situationen wieder herausholen können!
Und das völlig legal, so wie Sie es immer getan haben!

Mir fällt dazu ganz spontan ein, was ich vielleicht machen würde.
Aber ob ich das hier öffentlich mache, da schlafe ich lieber noch mal drüber!

10. Februar 2014
von Hubert
Kommentare deaktiviert für Verblöden die Entwickler, oder ist das Absicht?

Verblöden die Entwickler, oder ist das Absicht?

Ich habe den Eindruck, die Menschen verblöden langsam von Tag zu Tag.
Ich habe meine Wut einigermaßem im Griff, denke ich, aber heute ist wieder so ein Tag, wo man seine Gefühle kaum noch unter Kontrolle behalten kann.

Was ist passiert?

Zum ersten: Ich bin von Beruf LKW Fahrer. Gut, schon alleine ein Grund, mehrmals am Tag vor Wut heftig schlucken zu müssen beim Treiben auf unseren Straßen. Aber darum geht es dieses mal nicht.

Ich habe einen anderen, neueren Lkw bekommen, den ich jetzt tagtäglich benutzen muß.
Erst einmal schön, er ist neuer als mein alter.
Aber einige Weiterentwicklungen sind durchaus rückständig:

Ich habe ein kleines Anzeigeinstrument in meinem Armaturenbrett, das zeigt mir in der Standardposition den Luftdruck für den ersten Bremskreis an.
Interessiert sicherlich nur beim Start, dann eigentlich nicht mehr.
Unter diesem Instrument ist ein kleiner Taster, da kann ich dann mehrere Optionen durchschalten:
Als zweites wird mir der Tankinhalt angezeigt, was sicherlich für mich die wichtigste Option ist, und als drittes der Luftdruck im zweiten Bremskreis.
Interessiert auch nicht so sehr.

Für mich ist in erster Linie wichtig, wie voll mein Tank ist, und nach acht Stunden Fahrt ist das immer noch das Wichtigste.
Warum kann diese Anzeige nicht der Standard sein?

Ich verfahre jeden Tag mehr als die Hälfte des Tankinhalts, es ist also wichtig, den Überblick zu behalten.

Total sinnlose Erfindung von „Menschen“, die vielleicht jeden Tag mit einem Rasentraktor arbeiten, aber mich nervt dieses dauernde Umschalten.

Das nächste: Das Tachoblatt.

Ganz so neu ist der Lkw dann doch nicht, er arbeitet noch nicht mit einer Fahrerkarte, sondern mit dem Schaublatt.

Früher war das immer hinter dem Tacho angebracht, da konnte man leicht von oben sehen, ob die Karte richtig eingelegt war.

Neuerdings ist ein extra Gerät eingebaut worden, mit viel mehr Aufwand, aber ganz oben unter dem Dach.

Da kann ich ja von oben gar nicht mehr sehen, ob das Blatt richtig liegt, nur noch mit den Fingern fühlen. Vor allem morgens um vier, wenn es auch noch dunkel ist.

Und prompt war es heute nicht richtig eingelegt und hat nichts aufgezeichnet. Aber den Fehler auch nicht angezeigt!

Bei der nächsten Verkehrskontrolle werde ich wieder richtig blechen können.

Da kommt mir doch die Vermutung:

Entweder werden die Entwickler wirklich immer blöder, und entwickeln an der Notwendigkeit vorbei, oder es wird schon im voraus eingeplant, daß man hier auf Fehler der Kraftfahrer bauen kann, um dann später richtig abzukassieren.

15 Jahre hat bei den alten Autos immer alles geklappt, weil es einfach konstruiert und zu handhaben war.

Vieles neue bringt keine Fortschritte mehr, sondern macht uns Fahrern das Leben schwerer, und die Kontrolleure reicher.

26. Dezember 2013
von Hubert
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Wut zu Weihnachten

Frohe Weihnachten, oder „ein frohes Fest“, das wünscht zur Wehnachtszeit jeder jedem. Egal, ob man sich kennt oder nicht, an der Kasse vom Supermarkt zum Beispiel, wo man sonst nie einkaufen geht:
Alle wünschen eine Frohe Weihnacht!
Nun ist heute der Tag der Bescherung auch schon wieder vorbei.
Während in vielen Familien ein entspanntes Klima herrscht, alle mit ihren Geschenken zufrieden sind, ist das leider wie jedes Jahr nicht bei allen so.
VieleMeschen sind erst dann wieder froh, wenn der  ganze Trubel vorbei ist und auch Silvester schon hinter ihnen liegt.
Frohe Weihnachten für alle?
Das ist nicht überall so, und das hat ganz unterschiedlichhe Gründe.
Einige Menschen haben gar keine große Familie mehr, sie sitzenn alleine zu Hause unf fürchten diese Einsamkeit jedes Jahr aufs neue.
Andere hatten große Mühe, Weihnachtsgeschenke zu besorgen, die jeden anderen zufriedenstellten, und sich dabei finanziell übernommen.
Das kann dazu führen, daß Sie vielleicht depressiv werden und auch gar keine Lust mehr verspüren, die Wohnung zu verlassen.
Dabei wäre es doch gerade eine willkommene Abwechselung:
An den Feiertagen sind viele Menschen unterwegs, um spazieren zu gehen oder vielleicht bei frischer Luft ein wenig in sich zugehen. Das hilft auch, den inneren Stress abzubauen, nach ein paar Stunden an der frischenLuft und mit den Gedanken weit ab vom Weihnachtsfest fühlt man sich definitiv besser.
Aber auch gegen Hektik und Familienstreitgkeiten hilf so ein kurzer Ausflug. Man läßt die ganze Hektik der letzten Tage einfach hinter sich und lebt einfach nur eine Weile für den Moment.

Wutausbrüche zu Weihnachten

Viele Menschen sind in der Weihnachtszeit einfach überfordert. Erst tage-und wochenlang der Hatz auf die richtigen Geschenke, dann die Aufregung am heiligem Abend, die Kinder sind ganz außer sich und verbreiten eine ungeheuere Unruhe, üerall ist es laut und hektisch…
Da kann man schnell die Nerver verlieren.
Deshalb ist es auch hier am besten:
Einfach mal abschalten und mit Kind und Kegel ins Freie.
Das hebt die Stimmung und bringt die gute Laune zurück nach Hause.

16. Dezember 2013
von Hubert
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Krankheit Wut

Wut kann krank machen

Wer sehr oft Wutanfälle bekommt, ich meine so richtig echte, nicht die gespielten, wo man lauter wird, um sich Respekt zu verschaffen, der lebt ziemlich gefährlich.
Denn bei jedem Wutanfall werden Hormone wie Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, gleichzeitig steigen die Blutfett- und Zuckerwerte kurzzeitig extrem an.

Das kann der Körper zwar kompensieren, wenn es nicht zu häufig auftritt, wer sich allerdings immer wieder und oft stark aufregt, der schwebt dann in einer großen Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
Man sieht es wütenden Menschen auch schon an:
Sie werden tief rot, der Hals schwillt an und die Adern treten hervor.
Daß das Herz in diesem Moment Höchstleistungen vollbringen muß, leuchtet wohl jedem ein.
Und wehe, man ist durch zu häufige Wutanfälle oder Krankheiten schon körperlich geschwächt!

Wut löst keine Probleme

Die Ursache für Ihre Wut werden Sie durch toben und schreien sowieso nicht beheben. Allenfalls schüchtern Sie Ihre Umgebung ein, anfangs noch. Weiterlesen →

15. Dezember 2013
von Hubert
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Wut und Aggession

Hitzköpfe und leicht aufzuregende Menschen gab es schon immer. Allerdings hat man im Moment den Eindruck, daß sich diese Eigenschaften rasend vermehren.

Während man früher erschrocken reagierte, wenn ein erwachsener Mensch die Kontolle über sich verlor und lautstark ausrastete, schein das heute gar nichts mehr besonderes zu sein .

Manchmal sind es die kleinsten Anlässe, die einen Menschen völlig ausrasten lassen.
Im Straßenverkehr geht es am schnellsten: Macht mal einer einen Fehler, muß es ihm gleich „heimgezahlt“ werden.
Alle anderen Verkehrsteilnehmer sind potentielle Gegner, und der freundliche ältere Herr, mit dem man sich so trefflich übers Wetter unterhalten könnte, wird plötzlich zum Erzfeind, nur weil er sich nicht mehr so schnell mit seinem Auto bewegen kann.

Aber auch innerhalb der eigenen Familie ist Wut und Aggression immer öfter festzustellen.
Sie kommen von der Arbeit nach Hause, sind noch aufgebracht über eine Ihrer Meinung nach ungerechte Behandlung, und dann ist das Essen noch nicht fertig.
Oder die Kinder sind heute besonmders laut und lebhaft, wenn dann die Nerven schon blank liegen, ist es bis zu einer Eskalation nicht mehr weit. Weiterlesen →